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Praxis-Tipps

Ob beim Fenster- oder Türeneinbau, bei der Befestigung von Wärmedämmverbundsystemen oder dem einfachen Verfüllen von Mauerdurchbrüchen: Bauschaum hat sich in der Praxis vielfach bewährt und wird von Hand- und Heimwerkern als praktischer Helfer geschätzt. Damit die Arbeit mit dem Allzweckhelfer einwandfrei funktioniert, hat das PU-Schaum-Infocenter einige Praxistipps zum richtigen Umgang mit Montageschaum zusammengestellt.

Basiswissen Bauschaum verarbeiten

Wer das erste Mal eine Bauschaumdose in der Hand hält, ist mit einigen Dingen noch unvertraut, über die sich der Profi schon längst keine Gedanken mehr macht. So sollte die Bauschaumdose zum Beispiel gut geschüttelt werden, bevor sie zur Anwendung kommt. 1-K-PU-Schaum härtet besser aus, wenn der Untergrund etwas angefeuchtet wird. Die Montageschaumdose wird generell bei der Arbeit mit dem Ventil nach unten gehalten. Die grundlegenden Hinweise zum richtigen Umgang mit Bauschaumdosen hat das PU-Schaum-Infocenter in einem Merkblatt zusammengefasst.

PU-Schaumdose vor und während des Gebrauchs gut schütteln

Unmittelbar vor der Verarbeitung müssen PU-Schaumdosen ausreichend, das heißt etwa 25-mal, geschüttelt werden, damit sich der zähflüssige PU-Schaum und das Treibmittel in der Dose gut vermischen. So entsteht eine homogene Masse und das Treibmittel kann seine drei wichtigen Funktionen optimal erfüllen.

  • Es löst die zähe PU-Flüssigkeit.
  • Es transportiert das PU aus der Dose.
  • Es fungiert als Blähmittel und Zellbilder für den frisch aus der Dose tretenden PU-Schaum schafft so die gewünschte feinporige Struktur, die später so effizient dämmt.

Dauert die Verarbeitung der Dose länger, sollte das Schütteln zwischendurch immer mal wieder wiederholt werden.

Was passiert bei Nichtbeachtung?

Wenn PU-Schaum und Treibmittel keine homogene Masse bilden, können partielle Mischlücken entstehen und der PU-Schaum bläht sich nur geringfügig aus.

Bauschaum kopfüber verarbeiten

PU-Schaum-Profis wissen: Montageschaumdosen müssen bei der Verarbeitung mit dem Ventil nach unten gehalten werden. Nur so kann die Dose gut entleert werden. Doch was sind die Gründe dafür? Anders als klassische Aerosoldosen haben Montageschaumdosen kein sogenanntes Steigrohr, das den flüssigen Inhalt bei Betätigung des Sprühkopfes nach außen befördert. Weil PU-Schaum zähflüssig ist, würde ein solches Transportröhrchen verstopfen. Daher muss die Bauschaumdose, nachdem das Prepolymer durch ausreichendes Schütteln mit dem Treibmittel vermischt wurde, "auf den Kopf gedreht" entleert werden. Dadurch sinkt die zähe Masse nach unten zum Ventil. Das stellt sicher, dass sich immer ausreichend PU-Schaum an der Ventilöffnung befindet und der Schaum störungsfreigleichmäßig ausgetragen werden kann.

Auf die richtige Verarbeitungstemperatur achten

Die handelsüblichen 1-Komponenten PU-Schäume sollten bei Temperaturen zwischen 5 und 30 Grad Celsius verarbeitet werden, damit der ausgehärtete PU-Schaum die gewünschte Qualität bietet. Bei Temperaturen unter 5 Grad verläuft der Aushärtungsprozess langsamer, das hat Auswirkungen auf die Zellstruktur. Der ausgehärtete Schaum kann deswegen spröde und brüchig werden. Ist der PU-Schaum bei der Verarbeitung zu warm, kann er seine Standfestigkeit verlieren. Das kann man sich etwa so vorstellen, wie das Verhalten von Sahne auf einer heißen Waffel. Deswegen sollten Sie Sie darauf achten, dass die Umgebung oder auch das Material, auf das der Schaum aufgebracht wird, nicht über 30 Grad Celsius heiß ist.

Die Temperaturangaben gelten nur für den noch nicht ausreagierten Schaum. Einmal ausgehärtet ist PU-Schaum von minus 40 Grad bis plus 80 Grad temperaturbeständig.

Tipp: Kalten Schaum vorsichtig erwärmen, warmen Schaum abkühlen

Untertemperierte PU-Schaumdosen können Sie in lauwarmem Wasser erwärmen. Auf keinen Fall aber sollten Sie die Dosen in heißes Wasser setzen oder sonst stark erhitzen – etwa auf der Heizung oder mit einem Bunsenbrenner, weil sich das Treibmittel in der Dose sonst zu schnell ausdehnt und die Dose bersten kann.

Zu warmen Schaum können Sie einfach im kalten Wasserbad auf die richtige Verarbeitungstemperatur bringen.

 

Tipp: Speziellen Winter-Schaum verwenden

Liegen im Winter die Außentemperaturen dauerhaft unter der optimalen Verarbeitungstemperatur für PU-Schaum, empfehlen die Hersteller die Verwendung von sogenannten Winterschäumen, die speziell für frostige Tage entwickelt wurden. Diese liefern je nach Rezeptur bis zu minus zehn Grad qualitativ hochwertige Dämm- und Ausschäumeigenschaften.

1-K-PU-Schäume anfeuchten

Die meisten 1-Komponenten-PU-Schäume brauchen zum Aushärten genügend Feuchtigkeit aus der Umgebung. Deshalb sollten die Untergründe und der frisch applizierte PU-Schaum angefeuchtet werden. Als Faustregel gilt, dass eine PU-Schaumdose mit 750 Milliliter (ml) etwa 60 ml Wasser für die korrekte Aushärtung benötigt.

Doch Achtung! Inzwischen gibt es auch einige PU-Schäume auf dem Markt, die nicht angefeuchtet werden müssen. Deswegen bitte immer erst auf die Verpackung schauen, welche Arbeitsanweisungen der Hersteller gibt.

Was passiert, wenn die Feuchtigkeit fehlt?

Findet ein PU-Schaum zu wenig Feuchtigkeit vor, härtet er langsamer aus und expandiert weniger. 1-K-PU-Schäume härten von außen, dort wo die Feuchtigkeit zuerst wirkt, nach innen aus. Ist in der Umgebung nicht genügend Feuchtigkeit vorhanden, bildet sich von außen eine feste Haut, im Schaumkern hingegen verbleibt unausgehärteter, aktiver PU-Schaum zurück. Erhöht sich dann später die Luftfeuchtigkeit, kann dieser Schaum auch noch Wochen später nachexpandieren und zu einer Verformung der Bauteile führen.

So haftet PU-Schaum richtig

PU-Schaum haftet auf fast allen Untergründen, sofern sie fest, sauber, staub- und fettfrei sind. Lediglich Silikon, Öle, Fette, Polyethylen, Teflon oder ähnliche Untergründe sind für PU-Schaum nicht geeignet. Einen Sonderfall stellen Untergründe wie Gips dar, die aktiv Feuchtigkeit aufnehmen. Diese müssen genügend angefeuchtet werden, damit der PU-Schaum ausreichend Feuchtigkeit für seinen Aushärtungsprozess findet. Andernfalls kann es zu einer mangelnden Haftung und Flankenverklebung kommen. Hier empfiehlt sich auch die Vorbehandlung mit Primern oder Tiefengrund.

PU-Schaum vor Sonneneinstrahlung schützen

PU-Schäume sind verrottungs- und fäulnisfest. Allerdings sind sie nicht beständig gegen Sonnenlicht oder sonstige UV-Einstrahlung. Werden Montageschäume dauerhaft dem Licht ausgesetzt, verfärbt sich der ausgehärtete Schaum hell- bis dunkelbraun. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern macht den Schaum spröde. Deshalb muss der ausgehärtete Schaum durch Überstreichen, Überputzen oder durch das Überziehen eines Dichtstoffes vor UV-Licht geschützt werden.

Bauschaum entfernen

Wer schon mal mit Montageschaum gearbeitet hat, kennt das Problem: Trotz größter Vorsicht ist etwas daneben gespritzt und dort gelandet, wo kein PU-Schaum erwünscht ist, zum Beispiel auf dem Fensterrahmen. Wird das rechtzeitig bemerkt, kann der Bauschaum noch einfach mit einem Reinigungstuch weggewischt werden. Ist er aber erst mal ausgehärtet, ist guter Rat teuer.

Wegen seiner guten Haftung lässt sich ausgehärteter Bauschaum mechanisch nur schwer entfernen. Größere Überstände können jedoch einfach mit einem scharfen Messer abgeschnitten werden. Für den Rest hilft ein PU-Schaumentferner, den die meisten Hersteller von Montageschaum in ihrem Programm haben. Der PU-Entferner wird nach Packungsanweisung einfach auf den ausgehärteten PU-Schaumrest aufgetragen. Innerhalb von ca. einer Stunde wird der ausgehärtete Bauschaum durch diesen aufgeweicht und kann anschließend mit einem feuchten Lappen abgetragen werden.

Achtung: Der Reiniger kann lackierte oder beschichtete Untergründe angreifen und eintrüben. Deshalb ist zur Prüfung der Verträglichkeit vor der Anwendung immer ein Versuch an unauffälliger Stelle sinnvoll. Auch ein Blick ins technische Merkblatt des verwendeten Produktes hilft.

Auf der Haut empfiehlt sich die Verwendung eines Reinigers generell nicht. Hier kann man nur versuchen, mit viel Wasser, Spülmittel und Geduld den Schaum abzureiben. Besser ist es, bei der Anwendung Schutzkleidung zu tragen, also Handschuhe und lange Ärmel, damit erst gar kein Montageschaum auf der Haut landet. Zudem sollte man die Augen mit einer Schutzbrille schützen.

PU-Schaumdosen stehend lagern

Werden die PU-Schaumdosen nicht sofort gebraucht, sollen sie stehend gelagert werden, damit die Ventile nicht im Laufe der Zeit verkleben.

Gebrauchte PU-Schaumdosen kostenfrei zurückgeben

Gebrauchte Montageschaumdosen gehören nicht in den Restmüll, Gelben Sack, Baumisch- oder Weißblechcontainer. Dazu sind ihre Restinhaltsstoffe viel zu wertvoll! Schließlich können die Bauschaumdosen zu über 95 Prozent recycelt werden, davon rund 80 Prozent sogar stofflich. Eine kostenfreie Möglichkeit die praktischen Bauhelfer umweltgerecht zu entsorgen, ist das Recycling bei der PDR. Diese holt die gebrauchten Bauschaumdosen kartonweise kostenfrei bei den Betrieben ab. Wer nur einzelne PU-Schaumdosen verwendet, kann diese bei Baumärkten oder bei den kommunalen Schadstoffsammelstellen kostenfrei zurückgeben. Auf www.pdr.de finden Sie unter Online-Suche-Annahmestellen die nächste Rückgabemöglichkeit in Ihrer Nähe. Und alle weiteren Informationen zum kostenfreien Rückholsystem von PDR.

Arbeiten mit PU-Schaum

PU-Schaum ist nicht gleich PU-Schaum. So unterscheiden sich 1-Komponenten-PU-Schäume und 2-Komponenten-PU-Schäume durch ihr Aushärtungsverhalten. 1-K-PU-Schaum benötigt dafür den Kontakt zur Umgebungsfeuchte. 2-K-PU-Schaum hingegen besitzt für diesen Prozess einen weiteren Reaktionspartner, der sich in der Verpackung befindet und kurz vor der Anwendung mit dem Prepolymer vermischt wird. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Art der Ausbringung. Geschieht dies mit Hilfe einer PU-Schaum-Pistole, spricht man von Pistolenschaum. Alternativ kann auch ein Adapterröhrchen für die Ausbringung genutzt werden.

1-K PU-Schaumdosen mit Adapter und Sicherheitsventil

1-Komponenten-PU-Schäume, die mit Hilfe eines Adapterröhrchens ausgebracht werden, sind die praktische Lösung für alle, die nur ab und zu mit Bauschaum arbeiten. Das Adapterröhrchen befindet sich an der PU-Schaumdose und wird vor Gebrauch einfach auf das Ventil aufgeschraubt.

Hinweise zum Arbeitsschutz

Bei der Verarbeitung der PU-Schaumprodukte Handschuhe tragen, da der frische Schaum stark klebt und nach der Härtung nur noch mechanisch entfernt werden kann. Ebenso Schutzbrille tragen. Genauere Hinweise zur Produktsicherheit und Handhabung entnehmen Sie dem produktspezifischen Sicherheitsdatenblatt oder dem Produktetikett des Herstellers.

Auf festem, staub- und fettfreiem Untergrund müssen die Einbauteile sachgerecht ausgerichtet, verkeilt und verschraubt werden. Hierbei sind angrenzende Flächen durch Abdeckung zu schützen (z.B. mit einem Abdeckband). Eine leichte Untergrundbefeuchtung im Ausschäumungsbereich ist zu empfehlen.

Vor Gebrauch, sowie nach Anwendungspausen muss die Dose gut geschüttelt und während der Verarbeitung für eine ausreichende Belüftung des Arbeitsplatzes gesorgt werden. Bitte beachten Sie die Angaben des Herstellers zu der Verarbeitungs- und Umgebungstemperatur. 

Dosendeckel herunternehmen, den Adapter auf dem Ventil anbringen und festdrehen. Anschließend die Dose mit dem Ventil nach unten halten. Nun kann mit dem Ausschäumen begonnen werden. 

Eine sparsame Dosierung ist zu empfehlen, da das Volumen des Schaums sich auf ein Vielfaches ausdehnt. Das Kippventil lässt sich durch Druck mit dem Finger auf den Adapter öffnen und dadurch ebenfalls regulieren. 

Durch die Umgebungsfeuchte und die Luft härtet der PU-Schaum aus. Der Schaum breitet sich selbstständig aus und füllt die Hohlräume, deshalb darf er in frischem Zustand nicht geschnitten oder verstrichen werden. Erst nach der Aushärtung lassen sich Korrekturen vornehmen und Überstände absägen oder abschneiden. 

Sollte der Doseninhalt nicht vollständig gebraucht worden sein, reinigt man das Dosenventil und das Adapterröhrchen mit PU-Schaumreiniger, so dass die Dose erneut verwendet werden kann. 

Gebrauchte PU-Schaumdosen und ihre Restinhaltsstoffe werden zu ca. 95 % recycelt, das spart Ressourcen und CO2. PDR – das Hightech Recycling-Unternehmen der führenden europäischen Hersteller von PU-Schaumdosen – holt die gebrauchten Dosen bei den Profianwendern kostenfrei ab. Einzelne Dosen nehmen Baumärkte und Wertstoffhöfe zurück. Online-Suche der Annahmestellen oder Abholaufträge unter www.pdr.de. Oder Sie rufen an: 0800- 7836736. 

 

Die hier formulierten, allgemeinen Verarbeitungshinweise sind nicht verbindlich.

Verbindliche Angaben zu Verarbeitung, Handhabung und Arbeitssicherheit entnehmen Sie bitte jeweils den zum gewählten PU-Schaum passenden Produktdatenblättern der Hersteller und den Etiketten auf den PU-Schaumdosen.

Tipps zum richtigen Umgang mit den Adapter-PU-Schäumen finden Sie unter Qualität und Recht / CLP-Richtlinie.

1-K-Pistolen-PU-Schaum

Wer regelmäßig mit 1-K-PU-Schaum arbeitet, bevorzugt in der Regel den Einsatz einer PU-Schaum-Pistole, die extra auf die Bauschaumdose aufgeschraubt wird. Die Vorteile liegen in der leichteren Dosierung des ausgebrachten Bauschaums.

Hinweise zum Arbeitsschutz

Bei der Verarbeitung der PU-Schaumprodukte Handschuhe tragen, da der frische Schaum stark klebt und nach der Härtung nur noch mechanisch entfernt werden kann. Ebenso Schutzbrille tragen. Genauere Hinweise zur Produktsicherheit und Handhabung entnehmen Sie dem produktspezifischen Sicherheitsdatenblatt oder dem Produktetikett des Herstellers.

Auf festem, staub- und fettfreiem Untergrund müssen die Einbauteile sachgerecht ausgerichtet, verkeilt und verschraubt werden. Hierbei sind angrenzende Flächen durch Abdeckung zu schützen (z.B. mit einem Abdeckband). Eine leichte Untergrundbefeuchtung ist zu empfehlen

Vor Gebrauch, sowie nach Anwendungspausen muss die Dose gut geschüttelt und während der Verarbeitung für eine ausreichende Belüftung des Arbeitsplatzes gesorgt werden. Bitte beachten Sie die Angaben des Herstellers zu der Verarbeitungs- und Umgebungstemperatur. 

Dosendeckel herunternehmen, die PU-Schaumdose mit dem Ventil nach oben auf die PU-Pistole schrauben, hierbei nicht zu fest drehen. Anschließend kann mit dem Ausschäumen begonnen werden. 

Die Dose verbleibt so lange auf der PU-Pistole, bis der letzte Rest verbraucht worden ist. Verschmutzungen durch ausgetretenen Schaum müssen sorgfältig am Gewinde und am Ventil mit geeignetem Reiniger entfernt werden. Danach sofort eine neue Dose auf die PU-Pistole aufsetzen, da diese sonst verkleben würde. Durch den Einsatz der PU-Pistole ist ein sparsamer Einsatz des Schaumes zu erreichen. 

Durch die Umgebungsfeuchte und die Luft härtet der PU-Schaum aus. Der Schaum breitet sich selbstständig aus und füllt die Hohlräume, deshalb darf er in frischem Zustand nicht geschnitten oder verstrichen werden. Erst nach der Aushärtung lassen sich Korrekturen vornehmen und Überstände absägen oder abschneiden. 

Die PU-Pistole muss immer auf der Dose verbleiben. Zur Reinigung der PU-Pistole bitte geeigneten Spezialreiniger verwenden, dabei diesen nicht zu sparsam verwenden. Die Dose sollte nie gewaltsam vom Adapter entfernt werden. Sollte eine PU-Pistole nicht mehr zu verwenden sein, da sie verschmutzt ist, die betreffenden Teile zerlegen und reinigen bzw. eine neue Pistole einsetzen. 

Gebrauchte PU-Schaumdosen und ihre Restinhaltsstoffe werden zu ca. 95 % recycelt, das spart Ressourcen und CO2. PDR – das Hightech Recycling-Unternehmen der führenden europäischen Hersteller von PU-Schaumdosen – holt die gebrauchten Dosen bei den Profianwendern kostenfrei ab. Einzelne Dosen nehmen Baumärkte und Wertstoffhöfe zurück. Online-Suche der Annahmestellen oder Abholaufträge unter www.pdr.de. Oder Sie rufen an: 0800- 7836736. 

 

Die hier formulierten, allgemeinen Verarbeitungshinweise sind nicht verbindlich.

Verbindliche Angaben zu Verarbeitung, Handhabung und Arbeitssicherheit entnehmen Sie bitte jeweils den zum gewählten PU-Schaum passenden Produktdatenblättern der Hersteller und den Etiketten auf den PU-Schaumdosen.

Hinweise zum richtigen Umgang mit dem Pistolenschaum finden Sie unter Qualität und Recht / CLP-Richtlinie.

2-K-PU-Schaum

Der 2-Komponenten-PU-Schaum erreicht sehr hohe Festigkeiten und härtet sehr schnell und gleichmäßig aus. Das vereinfacht die Kontrolle der Aushärtung. Eine typische Anwendung von 2-K-Montageschaum ist die Montage von Innentüren.

Hinweise zum Arbeitsschutz

Bei der Verarbeitung der PU-Schaumprodukte Handschuhe tragen, da der frische Schaum stark klebt und nach der Härtung nur noch mechanisch entfernt werden kann. Ebenso Schutzbrille tragen. Genauere Hinweise zur Produktsicherheit und Handhabung entnehmen Sie dem produktspezifischen Sicherheitsdatenblatt oder dem Produktetikett des Herstellers. 

Auf festem, staub- und fettfreiem Untergrund müssen die Einbauteile sachgerecht ausgerichtet, verkeilt und verschraubt werden. Hierbei sind angrenzende Flächen durch Abdeckung zu schützen (z.B. mit einem Abdeckband). Untergrund nicht anfeuchten. 2-K PU-Schaum härtet unabhängig von Feuchtigkeit aus. 

Während der Verarbeitung Arbeitsplatz ausreichend belüften. Bitte beachten Sie die Angaben des Herstellers zu der Verarbeitungs- und Umgebungstemperatur. Ab einer bestimmten Höchsttemperatur darf die Dose nicht aktiviert werden: Es besteht Berstgefahr durch Reaktionswärme. Kunststoffschutzkappe abnehmen, Adapter aufschrauben. Zum Aktivieren den Teller bzw. Drehflügel am Dosenboden ca. sechs mal in Pfeilrichtung drehen. Die genauen Angaben entnehmen Sie bitte ebenfalls den Herstellerangaben. 

Nach der Aktivierung muss die Dose sofort ca. 20 mal mit nach unten gehaltenem Ventil geschüttelt werden. Bei Kälte mehrfach, so dass sich beide Komponenten in der Dose gut miteinander vermischen. Nach dem Schütteln ca. 1⁄2 Min. abwarten, erneut für kurze Zeit schütteln, dann mit dem Verarbeiten beginnen. 

Bei nach unten gehaltenem Dosenventil das Schäumen kurz antesten. Der Schaum hat bei richtiger Mischung die auf der Dose angegebene Farbe. Wenn nötig, noch ein weiteres Mal kräftig schütteln. Ohne Zugabe von Härter reagiert ein 2-K PU-Schaum wie ein 1-K PU-Schaum mit verzögerter Aushärtungszeit. 

Eine festzustellende Wärmeentwicklung lässt die fortschreitende Reaktion erkennen. Nach wenigen Minuten muss der Doseninhalt verarbeitet sein. Die Dose bitte immer komplett entleeren. 

Der Schaum soll in frischem Zustand nicht geschnitten oder verstrichen werden, da er sich selbstständig auf ein vielfaches Volumen ausbreitet und in die Hohlräume dringt. Nach der Aushärtung, dies dauert ca. 20 Min., kann der Schaum geschnitten oder gesägt werden. Die volle Belastbarkeit erreicht er nach ca. 120 Min. 

Gebrauchte PU-Schaumdosen und ihre Restinhaltsstoffe werden zu ca. 95 % recycelt, das spart Ressourcen und CO2. PDR – das Hightech Recycling-Unternehmen der führenden europäischen Hersteller von PU-Schaumdosen – holt die gebrauchten Dosen bei den Profianwendern kostenfrei ab. Einzelne Dosen nehmen Baumärkte und Wertstoffhöfe zurück. Online-Suche der Annahmestellen oder Abholaufträge unter www.pdr.de. Oder Sie rufen an: 0800- 7836736. 

 

Die hier formulierten, allgemeinen Verarbeitungshinweise sind nicht verbindlich.

Verbindliche Angaben zu Verarbeitung, Handhabung und Arbeitssicherheit entnehmen Sie bitte jeweils den zum gewählten PU-Schaum passenden Produktdatenblättern der Hersteller und den Etiketten auf den PU-Schaumdosen.

Was Sie beim Umgang mit 2-Komponenten-PU-Schäumen beachten sollten, finden Sie unter Qualität und Recht / CLP-Richtlinie.

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