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Hart im Nehmen - Der richtige PU-Schaum für die Türmontage

Ob glatte Tür, Landhaus- oder Stiltür – Türen geben Haus und Wohnung ein Gesicht. Um neue Türen dauerhaft einzubauen, wird meist PU-Schaum eingesetzt.

Ob glatte Tür, Landhaus- oder Stiltür – Türen geben Haus und Wohnung ein Gesicht. Um neue Türen dauerhaft einzubauen, wird meist PU-Schaum eingesetzt. Damit eine Tür lange ihre Funktionstüchtigkeit behält, ist die Wahl des richtigen Schaums bei der Montage von Bedeutung. So empfiehlt das PU-Schaum-Infocenter für den Einbau von Innentüren die Verwendung von harten 2-Komponenten-Schäumen. Für die Befestigung von Türzargen, wie Türrahmen im Fachjargon heißen, gibt es sogar speziellen Zargenschaum, der den andauernd hohen Belastungen standhält. Welche Eigenschaften braucht er dazu? Nach Angaben des PU-Schaum-Infocenters soll Zargenschaum (www.pu-schaum.center) stark kleben, besonders fest werden sowie schnell und zuverlässig aushärten. Darüber hinaus soll er bereits nach kurzer Zeit formstabil, das heißt spreizfrei sein.

Zargenschäume sind meist 2-Komponenten PU-Schäume, die gleichmäßig und schnell aushärten, weil sie mit einer der Dose beigefügten Härterkomponente ausreagieren. Das heißt: 2-K-Schaum braucht für seinen Aushärtungsprozess keine Umgebungsfeuchtigkeit und wird deswegen schnell und kontrolliert fest. Um eine Innentür zu befestigen, genügt es, den Schaum punktuell an sechs bis acht Stellen auszubringen, am besten auf der Höhe der Türscharniere. Vor dem Ausschäumen sollten an diesen Stellen auch Spreizen, also Abstandhalter angebracht werden. Das ist wichtig, damit der PU-Schaum während seines Aushärtungs- und Expansionsprozesses nicht den Türrahmen eindrücken kann. Bleibt die Frage, nach wie vielen Minuten die Spreizen problemlos entfernt werden können? Als Faustregel gilt, dass sie nach etwa einer halben Stunde abmontiert werden können und die Tür etwa vier Stunden nach der Montage voll belastbar ist.

Um die genauen Werte des verwendeten PU-Schaums zu checken, empfiehlt sich ein Blick auf die Verpackung oder besser noch in das Produktdatenblatt. Hier sind alle Zeiten und Daten angegeben. Der Wert, nach dem man hier suchen muss, heißt Entspreizbarkeit. Für die Verarbeitung sollte der Handwerker außerdem darauf achten, dass der Untergrund fest, sauber, staub- und fettfrei ist, sowie die Sicherheitshinweise auf der Dose befolgen.

Zargenschaum sicher anwenden und entsorgen:

  1. Bei der Arbeit Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen, damit Haut und Augen vor eventuellen PU-Schaum-Spritzern geschützt sind und für eine gute Belüftung sorgen.
  2. Deckel entfernen und je nach Produkt den mitgelieferten Adapter oder die PU-Schaumpistole aufschrauben.
  3. Zum Aktivieren der Härterkomponente den Teller bzw. Drehflügel am Dosenboden ca. sechsmal in Pfeilrichtung drehen. Entscheidend sind hierbei die Herstellerangaben.
  4. Dose vor Gebrauch kräftig (ca. 30-mal) mit Ventil nach unten schütteln, damit sich der Zargenschaum und sein Härter gut mischen. Das ist wichtig, weil die Schaumqualität von der Durchmischung beider Stoffe abhängt.
  5. Dose mit Ventil nach unten halten und sofort Schaum ausbringen. Durch Hebeldruck können Sie die Schaummenge regulieren.
  6. Wenn der Schaum eine ungleichmäßige Farbe aufweist, dann nochmal die Dose kräftig schütteln.
  7. Die Entleerung muss in ca. 8 bis 10 Minuten abgeschlossen sein. Danach erhärtet der Schaum in der Dose.
  8. Die Dose vollständig entleeren.
  9. Nach Gebrauch gehört die Dose zum stofflichen Recycling.

 

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