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Auch Fenster werden recycelt

Nicht nur gebrauchte PU-Schaumdosen, auch ausgediente Türen und Fenster werden recycelt.

Nicht nur gebrauchte PU-Schaumdosen, auch ausgediente Türen und Fenster werden recycelt. „Weggeworfen wird hier so gut wie nichts, denn jeder Bestandteil ist wertvoll und kann wiederverwertet werden“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn. Fenster und Türen bestehen aus den unterschiedlichsten Materialien: Aus Kunststoff, Holz und Metall und natürlich aus Glas. Alle diese Stoffe lassen sich recyceln.

Kunststoff wird in mehreren Schritten auf Millimetergröße zerkleinert, sortiert, gereinigt und aufbereitet. Das Endprodukt ist ein sortenreines Kunststoff-Granulat, das für neue Fenster, Türen oder Bauprofile verwendet werden kann. Holzrahmen tragen in modernen Biomasse-Heizkraftwerken zur CO2-neutralen Energieerzeugung bei. Metallteile wie Rahmen oder Beschläge werden zerkleinert, sortiert, gereinigt und eingeschmolzen. Der so wiedergewonnene Rohstoff wird für neue Fenster- und Türenbestandteile sowie Bauprofile genutzt. Dabei geht Aluminium – wie Kunststoff auch – den Weg des geschlossenen Wertstoffkreislaufes. Aus dem Glas entstehen neue Fenstergläser oder Glasbauteile. Gebrauchte PU-Schaumdosen sammelt das Recyclingunterhemen PDR kostenlos ein und recycelt sie in ihrem Werk in Thurnau zu ca. 95 Prozent.

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